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10. September 2019: MdL Dr. Silke Lesemann zog Halbzeitbilanz

Die Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann war zu Gast bei den Sozialdemokraten im Unterbezirk Diepholz. Silke Lesemann agiert in der Landtagsfraktion als Sprecherin für Wissenschaft und Kultur. Gemeinsam diskutierten sie verschiedene Aspekte der Landespolitik seit der Landtagswahl.

Ein Aspekt ist der Einstieg in die Schulgeldfreiheit für ErzieherInnen und Gesundheitsfachberufe. Diese müssen nun keine Gebühren für ihre Ausbildung mehr zahlen. Auf diese Weise soll die Attraktivität der Ausbildung erhöht und dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Die Gebührenfreiheit betrifft außerdem Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen.

Außerdem betonte sie die Einführung der Meisterprämie eine betriebliche Ausbildung ist genauso viel Wert, wie eine akademische Laufbahn. Mit der Meisterprüfung können Absolventinnen und Absolventen nach Abschluss einer Handwerksmeisterprüfung eine Prämie in Höhe von 4000 Euro erhalten. Bisher wurden dafür rund 10,8 Millionen Euro ausgezahlt, was 2706 Anträgen entspricht. „Die Maßnahme ist ein voller Erfolg und trägt zu Chancengleichheit sowie der Stärkung des Mittelstandes bei“ resümiert die SPD.

Die Sozialdemokraten diskutierten zudem über den Masterplan Digitalisierung, da der Breitbandausbau auch das aktuelle Thema im Landkreis Diepholz ist. Bis 2025 sollen alle Haushalte mit gigabitfähigen Anschlüssen versorgt werden. Bis 2021 soll es eine hundertprozentige 4 G Versorgung in ganz Niedersachsen geben. Digitalisierung ist eine Chance, so dass insbesondere innovative Projekte im Bereich Telemedizin und digitale Bildung unterstützt werden sollen.

Die Initiativen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum wurde von Dr. Silke Lesemann ebenfalls erläutert. Bis 2030 sollen 40000 neue Sozialwohnungen entstehen. Dafür stellt das Land ab 2019 mehr als 525 Millionen Euro bereit. Diese Rahmenbedingungen will die SPD vor Ort in sichtbare Politik gießen. „Wer sagt, es wird doch genug gebaut, verkennt die Lage“, ist sich UB-Vorsitzender Ingo Estermann sicher. Man wolle sich die veränderten Förderbedingungen nun genau anschauen.

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